HANDBALL MIT DEM 24:26 IM ACHTELFINAL-RÜCKSPIEL GEGEN DEN THW KIEL VERABSCHIEDEN SICH DIE BADENER AUS DER CHAMPIONS LEAGUE

Löwen stürzen aus dem Himmel

 

 

Von unserem Redaktionsmitglied Thorsten Hof

Andreas Palincka, der in der 43. Minute verletzt aufgeben musste, und seine Kollegen gehen frustriert von der Platte.

Bild: Binder
MANNHEIM.Mads Mensah Larsen schlug die Hände über dem Kopf zusammen, Gudjon Valur Sigurdsson feuerte wütend ein Knäuel Tape-Verband auf den Boden und Kim Ekdahl du Rietz hatte sichtlich mit seinen Emotionen zu kämpfen. Die Rhein-Neckar Löwen waren gerade aus dem Handball-Himmel gestürzt, der 25:24-Sieg aus dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim THW Kiel reichte nicht aus, um ins Viertelfinale der Königsklasse einzuziehen. Mit 24:26 (12:12) unterlag der Deutsche Meister dem Bundesliga-Konkurrenten nach dramatischen 60 Minuten vor 10 712 Zuschauern - mehr als ein "Raus mit Applaus" stand nicht unter diesem Abend, die Enttäuschung war grenzenlos. Am Ende machte die bessere Torwartleistung des Ex-Löwen Niklas Landin im THW-Tor den Unterschied aus.

 

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